Am 1. Internationalen Pingpongparkinson® Tischtennisturnier in Kirchberg trafen sich Menschen mit Parkinson aus acht Nationen, um sich beim Tischtennisspiel zu messen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu Pflegen. Umrahmt wurde der Anlass mit der Parki-Art, an der Künstler aus der ganzen Schweiz ihre Handwerkskunst mit Parkinson präsentierten.
Das Church Mountain Open in Kirchberg wurde zu einem unvergesslichen Wochenende für alle die dabei waren. Rund 50 Spielerinnen und Spieler und sieben Künstler und Künstlerinnen zeigten ihr Können. Neben dem Spielfeld entstanden wie immer an den Pingpongparkinson®-Turnieren spannende Gespräche statt.

An der Eröffnungsfeier am Samstag begrüsste Andreas Wyss, Gemeinderats Präsident von Kirchberg, die Teilnehmenden. Auch der Präsident des Mittelländischen Tischtennisverbandes, Heinz Matthis war als Ehrengast anwesend und zeigte den zur entsprechen Landeshymne einlaufenden Athleten seine Anerkennung. Es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie die Betroffenen bei Spiel sich plötzlich freier bewegen. Das Zittern ist plötzlich verschwunden, im Spiel sind plötzlich Ausfallschritte möglich, wo im Alltag das Gehen durch Krämpfe geprägt ist.
Am Samstagabend wurden die drei Erstplatzierten der Kategorie Newbee geehrt. Auf dem Podest zu stehen, die Medaille überreicht zu bekommen, die Anerkennung der Leistung durch den Applaus der ganzen Parki-Familie und natürlich die Nationalhymne zu hören machten machte den Tag für die Erstteilnehmenden an einem Pingpongparkinson®-Turnier zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Sieger in dieser Kategorie wurde Andreas Michel (Schweiz) vor Daniela Brühwiler (Schweiz) und Ueli Zollinger (Schweiz).
Am Sonntagvormittag ging es für die Teilnehmenden der Hauptserie bereits ab 7:00 Uhr mit dem Aufwärmen und Einspielen weiter. Um 9:00 Uhr starteten die Gruppenspiele dazu wurden die Teilnehmer aufgrund der Rangliste aus dem am Samstag gespielten Schweizersystem in zwei Kategorien mit je vier Fünfergruppen eingeteilt. Am Nachmittag wurden die KO-Runden gespielt bis in beiden Kategorien die Podestplätze feststanden.
In der Kategorie eins gewann Thierry Cocusse (Frankreich) vor Ingo Schnittker (Deutschland) und den beiden drittplatzierten Torgny Svedberg (Schweden) und Olivier Rajon (Frankreich).
Die Kategorie zwei konnte Christine Jonckheere (Belgien) vor Agnes Jan (Österreich) und den drittplatzierten Mauro Colamartino (Schweiz) und Thomas Walser (Schweiz) für sich entscheiden. Die Doppel-Mixed Weltmeisterin Daniel Beurer (Schweiz) verpasst das Podest knapp.
Die Medaillen wurden an der abschliessenden Siegerehrung von Freddy Oswald, Vizepräsident Swiss Table Tennis übergeben. Als besondere Überraschung, auch für das OK, übergaben die Künstlerinnen Christel Genz und Karin Beryl Aschwanden den erst platzierten eines ihrer Bilder.