Gemeinsam bewegt – PingPongParkinson Schweiz am Welt-Parkinson-Tag im Bahnhof Bern

Wie fühlt es sich an, mitten im geschäftigen Trubel des Bahnhofs Bern auf Menschen zu treffen, die nicht nur informieren, sondern aus eigener Erfahrung erzählen? Genau das erlebten zahlreiche Passantinnen und Passanten am Welt-Parkinson-Tag, als PingPongParkinson Schweiz mit einem engagierten Team vor Ort war – direkt im Herzen des öffentlichen Lebens.

Unser Stand war mehr als nur ein Infopunkt. Er war Treffpunkt, Gesprächsinsel, Mutmacher. Menschen blieben stehen, stellten Fragen, hörten zu – und erzählten auch ihre Geschichten. Denn viele der Helferinnen und Helfer sind selbst von Parkinson betroffen. Sie wissen, wie es ist, wenn der eigene Körper plötzlich aus dem Takt gerät. Und sie wissen auch, wie viel Lebensqualität eine kleine weiße Tischtenniskugel zurückbringen kann.

Tischtennis als Therapie?

Ja – und wie! Wer einmal erlebt hat, wie Parkinson-Betroffene mit leuchtenden Augen erzählen, dass sie sich beim Spiel wieder freier, koordinierter, lebendiger fühlen, versteht sofort, warum sich PingPongParkinson in der ganzen Schweiz so stark macht. Der Sport bringt nicht nur Bewegung, sondern auch Struktur, Gemeinschaft und neue Hoffnung.

Unsere Freiwilligen reisten aus verschiedenen Regionen an – vom Bodensee bis ins Berner Oberland. Jede und jeder brachte seine ganz eigene Geschichte mit. Und das spürte man: Die Gespräche waren persönlich, ehrlich, oft auch berührend. Wer mit Parkinson lebt oder jemanden kennt, der betroffen ist, weiß, wie wertvoll solche authentischen Begegnungen sind. Es sind die Momente, in denen man merkt: Ich bin nicht allein.

Besonders gefreut hat uns die Unterstützung durch die Rehakliniken Tschugg und Zielschlacht, Parkinson Schweiz und das Schweizer Parkinsonnetzwerk Mittelland (SPNM). Sie stellten uns wertvolles Infomaterial zur Verfügung, das viele neugierig machten – und vielleicht sogar neue Wege aufzeigte.

Was bleibt?

Ein Gefühl von Aufbruch. Neue Kontakte wurden geknüpft, Ideen ausgetauscht, und vielleicht war sogar der ein oder andere Impuls dabei, der jemanden ermutigt hat, den ersten Schritt zu machen – zum ersten Training, zum ersten Gespräch, zum nächsten Lächeln.

Und du? Hast du schon mal überlegt, was dich trotz Parkinson alles möglich ist? Vielleicht ist es Zeit, dich überraschen zu lassen – von der Kraft einer kleinen Kugel und einer grossen Gemeinschaft.

Komm vorbei, informier dich – oder spiel einfach mit.
PingPongParkinson Schweiz freut sich auf dich.

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